V+ Fonds waren als Venture Capital Fonds bzw. unternehmerische Beteiligung konzipiert, aber

Das muss ja nicht heißen, dass man hier mit dem Geld der Anleger der V+Fonds spielen darf. Im Gegenteil, hier muss ein Fondsverantwortlicher ganz besonders auf das Kapital der Anleger achten,denn hier wird in Unternehmen investiert die eine Idee haben. Ob sich diese Idee dann auch irgendwann in Gewinnen für die Anleger auszahlen wird, das weiß niemand. Oft muss man an solche Dinge nur mit dem „gesunden Menschenverstand“ herangehen, um zu entscheiden „das verfolgen wir weiter bzw. investieren da“. Natürlich wird nicht jede Idee ein Erfolg werden, aber man sollte immer nachweisen können, dass man eine entsprechende Sorgfalt hat walten lassen bei der Auswahl des Zielinvestments. Nach unseren Recherchen war für die Auswahl so mancher unternehmerischen Beteiligung vor allem die V+ Management GmbH, mit Michael Vogel an der Unternehmensspitze, in der Verantwortung. Ihm haben wir einen Fragenkatalog mit der Bitte um Beantwortung übermittelt. Einen neuen Artikel gibt es auch von der Kanzlei CLLB, den wir dann nachfolgend veröffentlichen.

Anleger der Venture Plus Fonds (V+ GmbH und Co. Fonds 1, 2, 3 KG) befürchten Verluste

Nunmehr haben Anleger der V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG eine Nachricht der Xolaris Service KVAG bekommen, in der angezeigt wurde, dass diese Gesellschaft die aufsichtsrechtliche Verwaltung der V+GmbH & Co. Fonds 3 KG übernommen hätte. In dem Schreiben an die Anleger werden einige Missstände aufgezeigt, insbesondere soll es sehr aufwendig sein, den Jahresabschluss zum 31.12.2014 fertigzustellen. Im Zusammenhang mit dem Jahresbeschluss soll sich auch gezeigt haben, dass „teilweise bilanzieller Korrekturbedarf in Form der Totalwertabschreibung bestehen könnte.“ Daraus lässt sich ableiten, dass Verluste der V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG nicht ausgeschlossen werden können. Auch Anleger der anderen Venture Plus Fonds befürchten nunmehr Verluste.

CLLB
Rechtsanwälte unterstützen Anleger der Venture Plus beim Ausstieg bzw. bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen. Nach Erkenntnissen von CLLB haben sich nicht wenige Anleger von ihren Anlageberatern überzeugen lassen, ihre sicheren Renten- und Lebensversicherungen zu kündigen, um das daraus gewonnene Geld in – wie sie teilweise nicht wussten – riskante Venture Plus Beteiligungen
zu investieren. Zudem war vielen Anlegern nicht bewusst, dass sie sich für viele Jahre, oft für über 25 Jahre, an die Unternehmen binden würden, ohne dass ihnen die Möglichkeit eines Ausstiegs über eine Kündigung gegeben wird.

Bei Venture Plus (V+ GmbH und Co. Fonds 1 KG, V+ GmbH und Co. Fonds 2 KG und V+ GmbH und Co. Fonds 3 KG) handelt es sich um unternehmerische Beteiligungen mit zahlreichen Risiken bis hin zum kompletten Verlust der von den Anlegern einbezahlten Gelder. Geschäftszweck der Venture Plus Fonds ist der Erwerb von Beteiligungen an oft noch jungen Unternehmen. Das Schicksal der Fonds hängt also wesentlich von dem Erfolg oder Misserfolg dieser jungen Unternehmen ab. Nach eigenen Angaben von Venture Plus richten sich die Fondsbeteiligungen auch nur an Anleger, die bereit sind diese unternehmerischen Risiken einzugehen. Dagegen richten sich die Beteiligungen nicht an Anleger, die auf der Suche nach sicheren Anlagen, zum Beispiel für die Altersvorsorge sind.

 

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